Die Schwerdtfegers
Die Schwerdtfegers
Das Ehepaar Schwerdtfeger sind zwei Figuren, die schon seit über 20 Jahren in den Programmen des Theaters Die Traumtänzer immer mal wieder auftauchen. Zum ersten Mal wurde mit dem Stück "Mit Schwerdtfegers im Bett" ein abendfüllendes Programm auf die Bühne gebracht. Sie sind ein typisches hessisches Ehepaar, so wie es fast jeden Nachmittag in einer typischen deutschen Talkshow auftauchen könnte: Hemmungslos, geschwätzig und ständig streitend. Und doch liegt unter dem scheinbar banalen Ehegezänk ein philosophischer Hintergrund von fast "Beckettmäßigen" Ausmaßen: Mann/Frau kann nicht ohne den anderen leben, aber miteinander ist es eine Katastrophe! Doch im Gegegensatz zu dem Nihilismus eines Samuel Becketts trägt der typische Hesse einen unzerstörbaren Optimismus in sich: "Lebbe geht weider!" (Das Leben geht weiter).
Das Ehepaar Schwerdtfeger sind zwei Figuren, die schon seit über 20 Jahren in den Programmen des Theaters Die Traumtänzer immer mal wieder auftauchen. Zum ersten Mal wurde mit dem Stück "Mit Schwerdtfegers im Bett" ein abendfüllendes Programm auf die Bühne gebracht. Sie sind ein typisches hessisches Ehepaar, so wie es fast jeden Nachmittag in einer typischen deutschen Talkshow auftauchen könnte: Hemmungslos, geschwätzig und ständig streitend. Und doch liegt unter dem scheinbar banalen Ehegezänk ein philosophischer Hintergrund von fast "Beckettmäßigen" Ausmaßen: Mann/Frau kann nicht ohne den anderen leben, aber miteinander ist es eine Katastrophe! Doch im Gegegensatz zu dem Nihilismus eines Samuel Becketts trägt der typische Hesse einen unzerstörbaren Optimismus in sich: "Lebbe geht weider!" (Das Leben geht weiter).
Brigitte Schwerdtfeger
Brigitte nimmt das Leben von der leichten Seite. Sie will ihren Spaß haben. Geld ist zum Ausgeben da und wenn es alle ist, muß ihr Mann Herbert eben für neues Geld sorgen. Sie spricht gerne und viel, vor allem ohne Punkt und Komma. Oft benutzt sie auch Fremdwörter, mit denen sie allerdings auf Kriegsfuß steht. Sie ist sehr neugierig und probiert auch gerne mal was Neues aus. Bei allem, was "in" ist, möchte sie teilhaben oder dabei sein, egal, ob es um Urlaub, Essen, Trinken, Sex, Mode oder Freizeit geht. Sie hat zu allem eine Meinung und da sie alles (besser) weiß, würde sie auch dem Finanzminister die Steuererklärung erklären. Da sie jeden Tag unglaublich viel zu tun hat, verzichtete sie in ihrer Ehe auf Kinder, für die sie bei bestem Willen keine Zeit gehabt hätte. Dafür hat sie die Patenschaft für mehrere Tiere im Frankfurter Zoo übernommen.
Brigitte nimmt das Leben von der leichten Seite. Sie will ihren Spaß haben. Geld ist zum Ausgeben da und wenn es alle ist, muß ihr Mann Herbert eben für neues Geld sorgen. Sie spricht gerne und viel, vor allem ohne Punkt und Komma. Oft benutzt sie auch Fremdwörter, mit denen sie allerdings auf Kriegsfuß steht. Sie ist sehr neugierig und probiert auch gerne mal was Neues aus. Bei allem, was "in" ist, möchte sie teilhaben oder dabei sein, egal, ob es um Urlaub, Essen, Trinken, Sex, Mode oder Freizeit geht. Sie hat zu allem eine Meinung und da sie alles (besser) weiß, würde sie auch dem Finanzminister die Steuererklärung erklären. Da sie jeden Tag unglaublich viel zu tun hat, verzichtete sie in ihrer Ehe auf Kinder, für die sie bei bestem Willen keine Zeit gehabt hätte. Dafür hat sie die Patenschaft für mehrere Tiere im Frankfurter Zoo übernommen.
Brigitte Schwerdtfeger wird gespielt von Gabriele Meyer:
Ausbildung: Private Schauspielausbildung in Frankfurt am Main
Theaterengagements: Kinder- und Jugendtheater "Baustelle", Wiesbaden
"Katakombe", Frankfurt am Main
Auftragsproduktionen Stadttheater Offenbach am Main
Ensemblemitglied im Theater "Die Schmiere" von 1979 bis 1984 und wieder seit 1991
Ensemblemitglied im "Theater Die Taumtänzer" seit 1981
Mitwirkung in mehreren Film- und Fernsehproduktionen sowie Industriefilmen
Herbert Schwerdtfeger
Herbert arbeitet bei der Sparkasse und verdient Geld, welches seine Frau Brigitte ausgibt. Er ist eher konservativ, gerne allein, sparsam und sammelt mit großer Leidenschaft Briefmarken. Er achtet penibel auf Ordnung und Sauberkeit. Auch Körperpflege liegt ihm sehr am Herzen. Mode, neue Trends, jede Art von Drogen oder sexuellen Ausschweifungen interessieren ihn überhaupt nicht. Alles Extreme ist ihm zuwider, denn er lebt am liebsten in der goldenen Mitte. Die ist immer dort, wo Ruhe, Harmonie und Friede herrscht. Am liebsten geht er dorthin, wo er sich schon auskennt. Obschon er in der Großstadt lebt, würde er nie etwas Neues ausprobieren. Wo er hinkommt, einkauft, isst oder trinkt, da ist er Stammkunde oder Stammgast. Der Umstand, dass seine Ehe kinderlos blieb, ist ihm nicht unrecht. Ein drittes Familienmitglied hätte auch zuviel Veränderung, Schmutz und Krach in seine Ehe gebracht. Und die ist ja auch so schon schwierig genug.
Herbert arbeitet bei der Sparkasse und verdient Geld, welches seine Frau Brigitte ausgibt. Er ist eher konservativ, gerne allein, sparsam und sammelt mit großer Leidenschaft Briefmarken. Er achtet penibel auf Ordnung und Sauberkeit. Auch Körperpflege liegt ihm sehr am Herzen. Mode, neue Trends, jede Art von Drogen oder sexuellen Ausschweifungen interessieren ihn überhaupt nicht. Alles Extreme ist ihm zuwider, denn er lebt am liebsten in der goldenen Mitte. Die ist immer dort, wo Ruhe, Harmonie und Friede herrscht. Am liebsten geht er dorthin, wo er sich schon auskennt. Obschon er in der Großstadt lebt, würde er nie etwas Neues ausprobieren. Wo er hinkommt, einkauft, isst oder trinkt, da ist er Stammkunde oder Stammgast. Der Umstand, dass seine Ehe kinderlos blieb, ist ihm nicht unrecht. Ein drittes Familienmitglied hätte auch zuviel Veränderung, Schmutz und Krach in seine Ehe gebracht. Und die ist ja auch so schon schwierig genug.
In der Rolle von Herbert spielt Jörg Zick:
Seine vielseitige und umfangreiche Ausbildung zum Schauspieler, Pantomimen, Choreographen und Bühnentexter erwarb er sich in der Theaterwerkstatt Fe Reichelt in Frankfurt und bei namenhaften Lehrern wie Heinrich Koch, ehemals Schauspieldirektor der Städt. Bühnen in Frankfurt/M. und Samy Molcho in Wien.
Herzstück seines künstlerischen Schaffens war die Arbeit für „Die Traumtänzer". 1979 gründete er das Frankfurter Theater und war 27 Jahre der künstlerische Leiter. Seine Bühnenstücke handeln von der Tragik- Komik des menschlichen Daseins. Sie erzählen Geschichten, die durch ihren grotesken Charakter die unfreiwillige Komik der sogennanten ganz normalen Menschen offenbaren. Denn alltägliches Verhalten, das durch beständiges Wiederholen aus dem Bewußtsein des Einzelnen verschwunden ist, kehrt durch die spezielle Darstellungsart an die Oberfläche des Denkens zurück. Der Zuschauer blickt dabei in eine – oftmals unbarmherzigen – Zerrspiegel seiner eigenen politischen und sozialen Realität.
Mit den Traumtänzern erarbeitete er mehr als 30 Produktionen. Höchst unterschiedliche Themen werden behandelt: Beispielsweise der Boxspott in„ Ring frei", der Comic-Held „Sigurd" oder die Geschichte rund um die kleine braune Bohne „Auf großer Kaffeefahrt". Großer Beliebtheit erfreut sich das durchschnittliche, hemmungslose und streitbare Ehepaar Brigitte und Herbert Schwerdtfeger, das „Mit Schwerdtfegers im Bett" eine große Fan-Gemeinde für diese Art des „Theatermachens" begeistert.
Zahlreiche Gastspiele und Auftragsproduktionen führten Jörg Zick mit dem Traumtänzer-Ensemble durch die gesamte Bundesrepublik, in die Schweiz, nach Österreich, Italien, Norwegen und Russland. Auf Einladung des Goethe-Instituts sogar nach Peru und Bolivien.
1985 erhielten „Die Traumtänzer“ den „1. Offenbacher Kleinkunstpreis“.
Eine Vielzahl von Hörfunksendungen und Fernsehauftritten in der ARD, dem ZDF und ORF, wie beispielsweise bei Alfred Biolek, in „Naturzeit" und „100 Grad", machten sie einem breiten Publikum bekannt. Begeisterten Zuspruch finden auch die vielen, verschiedenen Fernsehrollen, in denen Jörg Zick sein schauspielerisches Können zeigt. Sei es als Kriminalassistent Wadl in Dieter Wedels „Schattenmann" oder als Gemeinderat Werner Bauerle in der beliebten Familienserie „Die Fallers". Hinzu kommen höchst unterschiedliche Rollen im „Tatort", in „Ein Fall für zwei", aber auch in Fernsehfilmen wie „Singles", „Küsse niemals deinen Chef" und „Die Kommissarin". Viel beachtete Auftritte hatte er in dem großen RTL-TV-Roman ,,Millionär und Stripperin" und in dem TV-Movie „Welcher Mann sagt schon die Wahrheit".
Wintersportbegeisterten Zuschauern ist Jörg Zick seit der letzten Olympiade zumindest optisch ein Begriff. Im Trailer zur ZDF-Berichterstattung aus Nagano parodierte er vier Wintersportarten, indem, er als Sportler agierte wie eine Comicfigur.
Nicht nur die Realisierung, auch die Idee stammte von ihm.
Regie zu führen, ist ebenfalls ein Berufsfeld, auf dem sich Jörg Zick bestens auskennt. Das zeigen diverse Produktionen für das Goethe-Theater, das Cafe Cult Theater und das Kabarett „Die Schmiere", alle in Frankft/M. Als Regisseur von „Windelweich" erarbeitete Jörg Zick ein Soloprogramm mit Miki Malör, das 1986 mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus inszenierte er „Misery" von Simone Moore und „Fragen Sie Frau Irene von E.Thiessler" am Kasematten-Theater in Luxemburg und am Theaterhaus in Frankfurt.
Seine kabarettistischen Talente präsentierte Jörg Zick zwei Jahre lang auf der Bühne des Frankfurter Kabaretts „Die Schmiere".
Last not least zeichnet Jörg Zick für die Choreographien der Aufführung „Der Ackermann aus Böhmen" für die Frankfurt Feste / Alte Oper und „Amazonas Theaterreise" für das Sommertheater Hamburg verantwortlich. Dasselbe gilt für verschiedene Produktionen am Künstlerhaus Mouson-Turm in Frankfurt/M. (siehe zur Person auch in „Who in Who")
Text: Ulrike Karbe
Spielplan |
Kontakt / Impressum